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Die Albulastrecke der Rhätischen Bahn
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Chur - Preda
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Am 3. August 2000 habe ich eine Fahrt mit der Rhätischen Bahn auf der Albulastrecke gemacht.
Mit dem Zug fuhr ich bis Preda. Anschließend begann die Wanderung über den Bahnhistorischen Lehrpfad
zurück nach Bergün. Ziemlich schnell verschlechterte sich das Wetter, und die Wanderung
viel buchstäblich ins Wasser. Der Nebel wurde so dicht, daß man die Züge zwar höhren konnte, aber nicht sah.
Schade, daß auf der Wanderung keine Fotos mehr möglich waren, aber irgendwann fahre ich noch
einmal die wunderschöne Strecke im Albula-Tal entlang.
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Meine Fahrt über die Albulalinie der RhB beginnt in Chur auf einer Meereshöhe
von 584 m. Mein Zug (Schnellzug 531) steht abfahrbereit auf Gleis 6. Um 9.55 Uhr
wird die Fahrt losgehen. Zuglok ist Ge 4/4 III Nr.652
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Beim Blick aus dem Abteilfenster sehe ich den Bierwagen der Calandabräu am Bahnsteig
gegenüber stehen.
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Von Chur bis Reichenau-Tamins sind es etwa 10 km. Um 10.04 Uhr treffen wir dort ein.
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Kurz hinter Reichenau-Tamins überqueren wir den Hinterrhein und fahren in einer
langgezogenen Linkskurve in das Domleschg hinein. Das Bild entstand kurz vor Cazis.
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Noch geht die Fahrt gemächlich bergan. Um 10.25 Uhr erreichen wir Thusis.
Seit Chur sind auf einer Strecke von 27 km erst 113 Höhenmeter gewonnen.
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Etwa 2 km hinter Thusis erreichen wir den Bahnhof Sils. i.D. Planmäßig
halten hier Züge nur noch, um den Gegenzug abzuwarten. Wir warten auf den Schnellzug
534 welcher um 10.34 Uhr durchfärt. Seine Zuglok ist
Ge 4/4 III Nr. 645.
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Weiter geht die Reise in Richtung Tiefencastel. Das Tal ist hier nicht mehr so eng.
Die Strecke steigt nun mäßig bergan.
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Um 10.49 Uhr kommen wir in Tiefencastel an. Der Glacier-Express wartet schon,
denn wir haben 5 Minuten Verspätung. Vorn am Zug steht
Ge 4/4 III Nr. 649.
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Weiter geht die Fahrt in Richtung Albula-Tal. Gegen 10.55 Uhr fahren wir an Surava
vorbei. Seit Chur haben wir auf einer Streckenlänge von 44 km einen
Höhenunterschied von 355 m überwunden.
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Um 11.02 Uhr überquert der Zug die wohl bekannteste Brücke der Schweiz:
Den Landwasserviadukt. Mit 65 m Höhe und einer Länge von 142 m ist sie
nicht die höchste und nicht die längste Brücke der RhB, wohl aber die imposanteste.
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Die Lok verschwindet schon im Landwassertunnel während der lezte Wagen die Brücke
noch nicht erreicht hat.
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Ein Paar hundert Meter nach dem Tunnel kommt der Bahnhof Filisur in Sicht. Auf Gleis 3 steht der
Regionalzug 140 nach Davos bereit. Gezogen wird er von Ge 4/4I Nr. 609.
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Kurz nach unserer Ankunft in Filisur fährt Tm 2/2 Nr. 96 auf dem Gleis
aus Davos in den Bahnhof ein.
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Um 11.07 Uhr kommt Zug 540 mit 7 Minuten Verspätung aus St. Moritz an.
Gezogen wird er von Ge 4/4III Nr. 647, die auf den Namen
"Grüsch" höhrt.
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Um 11.17 Uhr erreicht unser Zug Bergün. Hier mache ich eine Stunde Pause weil dieser
Zug nicht in Preda hält. Ich habe Zeit, mich etwas in Bergün umzusehen.
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Auf einem Abstellgleis steht Tm 2/2 Nr. 97.
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Die im Jahre 1994 ausgemusterte Ge 6/6I Nr. 407 steht jetzt
unterhalb des Bahnhofs auf einem Denkmalsockel. Seit dem 20.08.1994 ist der Albula-Bahn-Club-Bergün
der Eigentümer der Lok. Im Laufe ihres Lebens (1925 - 1994) legte die Maschine
4 038 971 Klilometer zurück.
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Die Coop Werbelok Ge 4/4III Nr. 641 hat Zug
544 am Haken. Mit 5 Minuten Verspätung kommt er aus St. Moritz an.
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Als um 12.17 Uhr mein Zug nach Preda Einfährt, hat es zu nieseln begonnen.
Vorne am Zug ist die Vereina-Werbelok Ge 4/4III Nr. 648.
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Um 12.37 Uhr erreichen wir Preda, die Endstation meiner Fahrt. Seit Chur hat der Zug
1205 Höhenmeter überwunden. Dafür war eine Streckenlänge von
72 km nötig. Gleich wird der Zug im Albula-Tunnel verschwinden.
Hier in Preda beginnt der ca. 7 km lange Bahnhistorische
Lehrpfad der RhB. Auf ihm möchte ich zurück nach Bergün wandern.
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Dies ist das letzte gute Bild das möglich war.
Ge 4/4I Nr. 605 ist einem Güterzug
in Richtung Chur vorgespannt. Das Bild entstand kurz hinter Preda. Etwa 15 Minuten
später zogen Wolken das Tal herauf und minderten die Sicht auf 30 Meter.
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Auch wenn das Wetter jetzt nicht mehr mitmachte, war es doch ein schöner Tag. Ich werde
aber irgendwann einmal wiederkommen, wenn das Wetter besser ist. Auf Wiedersehen Albula-Bahn.
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Ja, und dieses irgendwann war dann am 26. Februar 2009, allerdings nicht speziell zum Zug-, sondern zum Schlittenfahren.
Im Winter wird die Albula-Passstrasse zwischen Bergün und Preda für den allgemeinen Verkehr gesperrt
und gewalzt. So ergeben sich etwa 5 km Schlittelbahn vom feinsten. Und bergauf geht es natürlich wieder
mit dem Zug. Die RhB setzt dafür extra Schlittelzüge ein, welche für den Schlittentransport umgebaute
Wagen mit sich führen. Das "Schlitteln" macht einen riesen Spaß und ganz nebenbei kann
man dann auch noch ein paar Eisenbahnbilder machen.
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Leider im Gegenlicht habe ich die Ge 4/4I 601 erwischt. Vor ein paar Minuten hat sie
Bergün mit dem Schlittelzug verlassen und die erste Kehrschleife im 486m langen God-Kehrtunnel hinter sich
gebracht.
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Nur kurz hat die Ge 4/4III 646, welche für das Bündner-General-Abo wirbt, die Ruhe
in Bergün unterbrochen. Mit dem RE 1137 (Chur-St.Moritz) im Schlepp, hat sie eben die kleine Ortschaft
verlassen und macht sich an den Aufstieg nach Preda.
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Nicht wie die Werbung auf der Lok vermuten lässt den "Glacier-Express", sondern
"nur" den RE 1144 hat die 651 am Haken. Sie befindet sich noch in der zweiten Ebene
oberhalb Bergün.
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Etwa eine halbe Stunde später fuhr dieser kleine Güterzug, geführt von einer mir unbekannt
gebliebenen Ge 4/4I, talwärts.
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Auch die mittlerweile über 50 Jahre alten Ge 6/6 kommen noch zu Schnellzug-Ehren. Nr. 701
"Raetia" fährt mit dem RE 1141 nach St.Moritz am Vorsignal von Bergün vorbei.
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Der mit Funkfernsteuerung versehene Tmf 88 kommt eben aus Richtung Preda in Bergün an.
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Natürlich darf man es nicht versäumen, das in Bergün auf einem Denkmalsockel stehende
"Krokodil" Ge 6/6I 407 zu besichtigen.
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Am 6. Februar 2010 waren meine Familie und ich wieder an der Albula zum Schlitten fahren. Das Wetter war
diesmal mehr als bescheiden, trotzdem habe ich ein paar Fotos mitgebracht.
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Die Ge 4/1I 602 "Bernina" hat mit dem Schlittelzug eben den God-Kehrtunnel
verlassen und fährt ihrem Ziel Preda entgegen.
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Leer kommt ein zweiter Schlittelzug aus Preda zurück. Ge 4/4I 610 "Viamala"
schiebt ihn am Ortsanfang von Bergün vorbei.
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Seit Juni 2007 trägt die Ge 4/4III 652 Werbung für den Hockey-Club Davos, in
Zusammenarbeit mit der Bündner Kantonalbank. Einen recht langen Taufnamen hat sie auch:
"Vaz/Untervaz, Lenzerheide-Valbella". Hier zieht sie den Re 1144 von St.Moritz nach
Chur und wird gleich das Einfahrtsignal von Bergün passieren.
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Leider habe ich die Nummer dieser Maschine nicht erkennen können. Nach der Werbung für
"Radio Rumantscha" müßte es die 645 sein. Sie zieht den Re 1141 von
Chur nach St.Moritz und überquert dabei den 72m langen Clix-Viadukt.
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Und weil Schlitten fahren so viel Spass macht, waren wir am 6. März 2011 wieder an der Albula. Dieses Mal
war ein Traumwetter. Allerdings war im März der Schnee auf der Sonnenseite schon ziemlich abgetaut.
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Dies sieht man hier auf dem Bild recht gut. Ge 4/4III 647 "Grüsch"
im Design der Graubündner Kantonalbank fährt mit dem RE 1121 nach St. Moritz in den Bahnhof
Bergün ein.
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Ge 4/4III 643 "Vals" hat den "Albula-Zirkus" hinter sich
gebracht, und fährt mit dem RE 1125 gleich in den Bahnhof Preda ein. Sie trägt Werbung
für EMS-Chemie.
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Ge 4/4II 616 "Filisur" mit Werbung für Siemens, überquert auf
der Fahrt nach St. Moritz den Clix-Viadukt. Am Haken hat sie den RE 1133.
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Ein Weilchen später folgt talwärts der leere Schlittelzug nach Bergün. Geschoben wird er von
Ge 4/4I 605 "Silvretta".
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Zum Schluß nochmal ein Bild der Ge 4/4II 616 "Filisur". Hier
bringt sie den leeren Schlittelzug wieder zurück nach Bergün.
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