Wutachtalbahn


Die Wutachtalbahn ist eine der außergewöhnlichsten Eisenbahnstrecken Deutschlands. Sie verbindet Waldshut an der Hochrheinbahn mit der an der Schwarzwald- und Donautalbahn liegenden Gemeinde Immendingen und führt durch den südlichen Schwarzwald. Wegen ihres kurvenreichen Verlaufes und speziell wegen des Kreiskehrtunnels in der Stockhalde heißt sie auch Sauschwänzlebahn. Den Bau der Wutachtalbahn hat maßgeblich das Militär vorangetrieben. Die Strecke sollte als strategische Bahn einem allfälligen weiteren Krieg gegen das 1870/1871 besiegte Frankreich dienen.
Die Strecke wurde von der Bundesbahn Abschnitsweise bis 1976 für den Personenverkehr stillgelegt. Gleich darauf konstituierte sich ein Verein mit Sitz in Blumberg. Bereits am 21. Mai 1977 wurde auf der Strecke ein Museumseisenbahnbetrieb eingerichtet, der aber nur im mittleren Streckenabschnitt zwischen Weizen und Zollhaus-Blumberg verkehrt. Dieser erwies sich von Anfang an als außerordentlich erfolgreich und sogar kostendeckend. Damit konnte eine der interessantesten Eisenbahnstrecken Deutschlands vor dem endgültigen Verfall bewahrt werden. 1988 erhielt die Strecke den Rang eines technischen Denkmals von nationaler Bedeutung. Durch umfangreiche Renovierungsmaßnahmen an den Tunneln und Brücken in den darauffolgenden Jahren ist ihr weiterer Bestand gesichert.
Quelle: Wikipedia

Zwei Links zur Sauschwänzlebahn:

http://www.wutachtalbahn.de

http://www.sauschwaenzlebahn.de

Am 21. Mai 2009 habe ich die "Sauschwänzlebahn" besucht.


Seit dem 1.Mai 1999 steht das ehemalige Reiterstellwerk von Konstanz im Bahnhof Zollhaus-Blumberg. Dieses Foto entstand schon am 7. August 2006

Oben im Stellwerk darf man ausprobieren was für eine Knochenarbeit das "Weichenstellen" einmal war. Die weiblichen Mitglieder meiner Familie haben schnell aufgegeben - die männlichen - also ich - aber auch.

Hier ein Blick von oben auf den Bahnhof und das darin befindliche Museum....

...worin es unter anderem dieses zu sehen gibt:
Soviel zum Thema "Alkohol im Dienst".

Kurz vor der Abfahrt: 50 2988 freut sich sicher genauso wie wir auf die Fahrt hinunter nach Weizen.

Und los gehts ...
... vorbei am Einfahrtsignal von Zollhaus-Blumberg ...

... hinein in den 805 Meter langen Buchberg-Tunnel.

Gleich darauf das erste Highlight: Die Fahrt über den 252,5 Meter langen Biesenbach-Viadukt.

Beim Halt in Epfenhofen erhascht man nochmal einen Bilck auf die vor wenigen Minuten überquerte Brücke.

Im Bahnhof Fützen steht der einzige betriebsfähige Bekohlungskran seiner Bauart. Auch die Loks und Wagen sind dort beheimatet.

Bald nach dem Bahnhof Fützen folgt das zweite Highlight der Fahrt:
Der Stockhalde-Kreiskehrtunnel. Mit 1700 Metern Länge ist er der längste der sechs Tunnels an der Strecke.

Nur kurz ist der Blick auf das namensgebende Flüsschen der Bahn, welches auf einer 107,5 Meter langen Brücke überquert wird.

Nach etwa einer Stunde Fahrt sind wir in Weizen angekommen. Unser Zugpferd wird abgekoppelt und umfährt den Zug.

Die DB hat an den Verkehrstagen der Museumsbahn zwischen Waldshut und Weizen einen Zubringerverkehr mit "Walfischen" eingerichtet. 641 015 wartet auf Fahrgäste. Bis zur Abfahrt war der Triebwagen gerammelt voll.

Mittlerweile ist die "Fuffziger" an der Tränke angekommen, und sie hat Durst -  - viel Durst.

Die Lok ist wieder zurück am Zug, langsam wird es Zeit einzusteigen.

Bergan fährt die Lok nun mit der Rauchkammer voraus. Hier passieren wir gerade das Einfahrtsignal von Fützen.

Schaulustige sind immer wieder zur Stelle, wie hier im Bahnhof Epfenhofen.

Gleich hinter dem Bahnhof wird das Epfenhofer Viadukt überquert, mit 264 Meter die längste Brücke der Bahn.

Zum Abschluß der Fahrt nochmal ein Bild vom Biesenbach-Viadukt.

Es war ein schöner Tag. Danke an alle Mitarbeiter der Wutachtalbahn.