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78 468
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der Eisenbahn-Tradition e.V.
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Die Tenderlokomotive 78 468, eine preußische T18, wurde 1923 bei Henschel gebaut. Mit ihren 1140 PSi
erreicht die 105 t schwere Maschine eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Bis 1969 war sie bei
der DB im Einsatz und ist seit 1998 wieder betriebsfähig. Normalerweise wird die Lok durch die
Eisenbahn-Tradition e.V. im westlichen Deutschland meist von Lengerich aus eingesetzt. Weil die 52 7596 der
Eisenbahnfreunde-Zollernbahn noch in Meiningen zur Hauptuntersuchung weilte, gab die 78 468 ein dreimonatiges
Gastspiel in Rottweil, wo sie ein großes Programm zu bewältigen hatte. Unter anderem fuhr sie am
3. Januar 2010 von Tübingen aus über die Zollernbahn (Kbs 766) nach Sigmaringen, und von dort
auf den Gleisen der HzL (Kbs 768) nach Gammertingen und Kleinengstingen. Von dieser Fahrt möchte ich
hier einige Fotos zeigen.
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Das erste Bild entstand bei Albstadt-Lautlingen am Talbach-Viadukt. Lange bevor man die Lok zu sehen bekam
konnte man ihre Auspuffschläge Eyachtal herauf höhren.
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Weil die Lok in Ebingen-West noch einen Fotohalt und eine Kreuzung hatte, brauchte ich mich nicht sehr
beeilen, um an den nächsten Fotopunkt beim Ebinger Schützenhaus zu kommen.
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Und weil die anstrengende Bergfahrt Durst macht - immerhin wurden seit Tübingen rund 410 Höhenmeter
überwunden - wurde dieser in Storzingen gestillt.
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Weiter ging es durch's Schmiechatal nach Sigmaringen. Unterwegs konnte ich den Zug hier zwischen Storzingen und
Oberschmeien abermals auf den Chip bannen.
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In Sigmaringen habe ich den Zug gerade noch von hinten gesehen, also nix wie weiter in Laucherttal an die
Stammstrecke der HzL. Kurz vor Jungnau ist dann dieses Bild entstanden.
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Hier zieht die T18 den Zug am Haltepunkt Jungnau vorbei. Der ist allerdings hinter den Büschen versteckt.
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Die Kbs 768 liegt zu dieser Tageszeit und Fahrtrichtung fast immer im Gegenlicht, oder doch sehr
starkem Seitenlicht. Trotzdem gibt es einige Stellen, an denen man den Zug einigermaßen akzeptabel
fotografieren konnte, so wie hier zwischen Hermentingen und Hettingen.
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Nun hat der Zug Gammertingen fast erreicht.
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In Gammertingen war wieder Wasserfassen angesagt. Allerdings war dort ein solches Gedränge an Autos
und Leuten, dass ich es vorzog, gleich nach Bronnen weiterzufahren. Dort harrte ich des Zuges der da
kommen sollte.
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Am ehemaligen Bahnhof Bronnen gab es dann eine Scheinanfahrt. Leider war auch diese Stelle wieder hinter
Büschen verborgen.
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Nach Trochtelfingen fand ich dann wieder eine Stelle, welche besser im Licht lag.
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Und hier sieht man die 78 468 mal im Profil - na ja, fast.
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Gleich wird der Zug den im März 2006 neu erbauten Haltepunkt Trochtelfingen-Albgold erreichen.
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Und noch eimal schön im Gegenlicht. Der Zug hat nun den Bahnhof Haidkapelle verlassen, und dampft seinem
Zielbahnhof Kleinengstingen zu.
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Da einige der anwesenden Fotografen das Umspannen in Kleinengstingen auch nicht ansehen wollten, blieb ich auch
gleich hier zu einem kleinen Erfahrungsaustausch, bis die Lok dann Tender voraus wieder zurück kam.
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Und zum Schluss noch einmal bei Albgold. Im Abendlicht fährt der Zug wieder nach Gammertingen zurück.
Nun wollte ich noch nach Gammertingen, um die Ausfahrt nach Hechingen zu fotografieren, aber nach einer kurzen
Diskussion mit einigen Kollegen wurde beschlossen, dass wir Hunger hätten, und stürmten das recht
gute Restaurant der - Schleichwerbung - Nudelfabrik Albgold, um den Tag bei einer gemütlichen Tasse Kaffee
oder einem Abendessen zu beschließen.
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